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Die Defensive steht und fällt mit ihm: Martin Stranzl. Der Abwehrrecke ist unersetzbar für die Truppe rund um Pepi Hickersberger.
| Spielerdaten Martin Stranzl | |
|---|---|
| Vorname | Martin |
| Nachname | Stranzl |
| Land | Österreich |
| Position | Verteidiger |
| Verein | Spartak Moskau, seit 2006 |
| bisherige Vereine | TSV 1860 München (1997 – 2004), VfB Stuttgart (2004 – 2006) |
| Geboren | 16.Juni 1980 in Güssing |
| Größe | 190 cm |
| Gewicht | 80 kg |
Nachdem Martin Stranzl in seiner burgenländischen Heimat beim SV Güssing sowie im BNZ Burgenland gelernt hatte, wagte er als 17jähriger den großen Schritt und absolvierte ein Probetraining beim TSV 1860 München (Deutschland). Kurz darauf war er ein „Löwe“ und schaffte über Junioren- und Amateurmannschaft den Sprung zu den Profis der 80er. Sein damaliger Trainer Werner „Beinhart“ Lorant zeigte sich begeistert über den groß gewachsenen Verteidiger und so wurde Martin Stranzl bald Stammspieler. Doch nach den anfänglichen Erfolgen folgte eine Leidenszeit. Kreuzbandriss und Bänderriss hemmten 2001/2002 die Karriere. Doch der Defensiv-Allrounder kam zurück und konnte sich erneut als feste Größe etablieren. Der Wechsel zu einem größeren Klub war die logische Folge.In der Saison 2004/2005 wechselte Martin Stranzl zum VfB Stuttgart, bei dem er sich 2005 für den UEFA CUP qualifizierte. Im März 2006 wechselt er zum Traditionsklub Spartak Moskau (Russland). Mit seinem jetzigen Klub ereichte er das russische Cup-Finale, wurde zweimal Vizemeister und fixierte den Einzug in die Champions League.
In der österreichischen Nationalmannschaft gehört Martin Stranzl seit Jahren zu den Fixstartern in der Defensive. Er kam erstmals am 29. März 2000 beim 1:1 gegen Schweden zum Einsatz. In bislang 43 Spielen erzielte der Burgenländer 2 Tore. Seine internationale Erfahrung, seine Konsequenz im Abwehrverhalten und seine technischen Fähigkeiten machen ihn für die österreichische Auswahl zum unersetzbaren Führungsspieler.
Bearbeitet von Sportredakteur Bernhard
