Alex Frei wird trotz seiner schweren Knieverletzung bei der Schweizer Mannschaft bleiben und Nationalcoach Köbi Kuhn als zusätzlicher Motivator zur Seite stehen.
"Ich hätte ihn ganz bestimmt darum gebeten, doch das war gar nicht nötig", freute sich
Kuhn am Sonntagmittag, "
Alex bleibt auf eigenen Wunsch bei der Mannschaft und lässt seine Verletzung hier behandeln. Wir haben das mit Borussia Dortmund bereits so abgesprochen. Alex bleibt eine absolute Leaderfigur in unserem Team und ist auch als Motivator wichtig."
Keine Operation
Gemäss Cuno Wetzel, einem der
Schweizer Teamärzte, wird das teilweise abgerissene Innenband des linken Knies konservativ, mittels Physiotherapie und medikamentös, behandelt. Wetzel: "Eine Operation ist nicht notwendig. Alex Frei wird aber rund sechs Wochen ausfallen."
Leistenverletzung bei Streller
Wieder verschlimmert hat sich zudem die alte Leistenverletzung bei
Marco Streller. Eine weitere Untersuchung am Montag wird weisen, ob der Basler Stürmer am
Mittwoch gegen die
Türkei einsetzbar ist. "Im Moment sind wir zuversichtlich, dass er mit der entsprechenden Therapie für das nächste Spiel fitgebracht werden kann", sagt Wetzel, der zudem auch Arbeit mit
Valon Behrami bekommt. Der Lazio-Söldner hat sich gegen die
Tschechen eine leichte Oberschenkel-Verhärtung eingefangen. (Quelle:sfv)