Fußballstadion zwischen Stadt, Berg und See
Stadtpresse Klagenfurt / Horst
Effekte werden durch die Dachhaut über den Tribünen erzielt, die teilweise aus transparenten Doppelstegplatten besteht. Ziel des Architektenteams war es, ein kompaktes, in die Landschaft integriertes Stadion zu entwickeln.
Architektonisch prägnant wird die Anlage durch die dynamische
Überhöhung des Daches über der Osttribüne. Ins Auge fällt
auch die leicht ansteigende Rampe vom Westen in Richtung Stadion als auch diverse Zugangstreppen an den Eckpunkten der Plattform.
Die Tribünen liegen in größtmöglicher Nähe zum Spielfeld und machen jedes Spiel zu einem besonderen Live-Erlebnis.
In einer großzügigen, abgehobenen Box über dem Westgebäude sind die Lounge und die Einrichtungen für die VIP-Kartenbesitzer situiert. Vorgelagert ist diesem Bereich eine VIP-Tribüne für die „Golden Members“, die rund 350 Personen Platz bietet.
In dieser Box sind auch die Räumlichkeiten für die Stadion-Sicherheit, der Videokontrollraum, Einsatzleitung, Stadionregie und die Panorama-Studios der Medien untergebracht.
Die Herausforderung für die Architekten bestand darin, die eindrukksvolle Optik des großen Stadions auch in der kleineren Variante zu erhalten – was sichtlich gelungen ist. Bei der EURO 2008™ werden 32.000 überdachte Sitzplätze zur Verfügung stehen. Für den Spielbetrieb nach diesem Ereignis wird das Wörtherseestadion um einen Tribünenrang zurückgebaut (Basisstadion) und bietet dann 12.500 Besuchern Platz. Das Spielfeld wird mit einem Kunstrasen und entsprechenden Zugangsmöglichkeiten ausgestattet und kann daher auch für Großveranstaltungen aller Art genutzt werden.
