Hickes Kritik an Harnik zeigte Wirkung
Noch am Freitag ist Österreichs Fußball-Teamchef Josef Hickersberger auf Martin Harnik nicht gut zu sprechen gewesen. Dessen Aussage, wonach sich die Deutschen vor dem entscheidenden Spiel der EURO-Gruppe B am Montag in Wien "in die Hosen sch..." würden, stieß dem 60-Jährigen ebenso sauer auf wie die angeblich lasche Einstellung des Stürmers, der vom Coach öffentliche Kritik einstecken musste.
Einen Tag später sah die Welt schon wieder anders aus. Sein vor versammelter Presse geäußerter Rüffel für den 21-Jährigen habe genau das Richtige bewirkt, stellte Hickersberger am Samstag in Stegersbach genüsslich fest. "Er hat heute im Training die richtigen Schlüsse gezogen und gut trainiert", behauptete der Teamchef, der wohl kein persönliches Gespräch mit Harnik führte. "Ich glaube, ich habe ihm alles ausrichten lassen. Er weiß Bescheid."
Er habe die Kritik öffentlich geäußert, "damit es Harnik endlich begreift. Wenn ich unter vier Augen mit ihm spreche, ist das vielleicht nicht so gut", erklärte "Hicke" und wehrte sich schmunzelnd gegen "Vorwürfe" des Medien-Missbrauchs. Auf diverse Titelseiten hätte es Harnik ohnehin nur wegen eines "vorlauten, dummen Spruchs" geschafft, nicht wegen seiner Reaktion darauf.
Außerdem wehrte sich der Teamchef gegen die Vermutung, Harnik sei nun bei ihm in Ungnade gefallen. "Daraus den Schluss zu ziehen, dass er nicht spielen könnte und von mir verstoßen wurde, ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich mache die Aufstellung nicht nach Schlagzeilen", beteuerte Hickersberger. (Quelle:oefb)
Er habe die Kritik öffentlich geäußert, "damit es Harnik endlich begreift. Wenn ich unter vier Augen mit ihm spreche, ist das vielleicht nicht so gut", erklärte "Hicke" und wehrte sich schmunzelnd gegen "Vorwürfe" des Medien-Missbrauchs. Auf diverse Titelseiten hätte es Harnik ohnehin nur wegen eines "vorlauten, dummen Spruchs" geschafft, nicht wegen seiner Reaktion darauf.
Außerdem wehrte sich der Teamchef gegen die Vermutung, Harnik sei nun bei ihm in Ungnade gefallen. "Daraus den Schluss zu ziehen, dass er nicht spielen könnte und von mir verstoßen wurde, ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich mache die Aufstellung nicht nach Schlagzeilen", beteuerte Hickersberger. (Quelle:oefb)
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