Martin Fenin ist ein aufstrebender Klassestürmer, der oft an seinen Mannschaftskameraden Milan Baroš erinnert, trotzdem darf es als Überraschung angesehen werden, dass er von Trainer Brückner für das EM Turnier 2008 nominiert wurde, wo ihm aller Wahrscheinlichkeit nach eine Jokerrolle zugedacht sein wird.
| Spielerdaten Martin Fenin | |
|---|---|
| Vorname | Martin |
| Nachname | Fenin |
| Land | Tschechien |
| Position | Stürmer |
| Verein | Eintracht Frankfurt (Deutschland) seit 2008) |
| bisherige Vereine | FK Teplice (2003-2007) |
| Geboren | 16. April 1987 (Cheb) |
| Größe | 181 cm |
| Gewicht | 76 kg |
Seine fußballerischere Karriere begann Martin Fenin schon in jungen Jahren und zwar beim tschechischen Verein FK Teplice. Als 16jähriger wurde er dann in der Saison 2003/2004 zum ersten Mal in den Profikader berufen. In der gesamten Saison kam er allerdings nur fünf Mal zum Einsatz und konnte ein Tor erzielen. Seine Einsatzzeiten erhöhten sich sukzessive und in der Saison 2006/2007 erhielt er 28 Einsätze und schoss für FK Teplice vier Tore.
Obwohl seine Torquote nicht unbedingt berauschend ist wurden doch einige Vereine aus dem Ausland auf ihn aufmerksam, unter anderem wurde er von Juventus (Italien) umworben. Doch Friedhelm Funkel, Trainer der Eintracht aus Frankfurt (Deutschland), konnte ihm wohl mehr Perspektive als Fußballer bieten, und so wechselte er am 1. Jänner 2008 doch zur Überraschung vieler Experten in die Deutsche Bundesliga. Dort schlug er sofort ein und konnte in seinen ersten beiden Spielen für die Eintracht vier Tore erzielen, und erst am letzten Spieltag schoss er noch zwei weitere Tore gegen einen harmlosen Absteiger aus Duisburg.
Auch Martin Fenin durchlief alle Jugendstufen der tschechischen Nationalmannschaft und er stand mit seinem Land im Finale der Juniorenweltmeisterschaft 2007 in Kanada, das sie aber gegen Argentinien verloren. Er konnte in diesem Turnier drei Tore erzielen, unter anderem den 2:0 Treffer im Halbfinale gegen Österreich. Aufgrund seiner Unerfahrenheit und seiner nicht wirklich überragenden Torquote darf es eben als Überraschung angesehen werden dass Trainer Karel Brückner ihn für seinen 23-Mann Kader nominiert hat, dennoch ist er hinter den Stammkräften Milan Baroš und Jan Koller eine Alternative im tschechischen Sturm.
Bearbeitet von Sportredakteur Matthias
